Im Januar 2026 haben wir die „Indien-Rundreise – 3 Wochen“ erlebt. Indien ist ein ganz besonderes Reiseziel, weshalb wir uns bewusst für eine organisierte Kleingruppenreise entschieden haben – und wurden nicht enttäuscht. Das vollgepackte Programm bot eine Mischung aus Naturerlebnissen, berühmten Sehenswürdigkeiten, Workshops und auch Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung. Dazu gehörte auch eine geführte Tour durch Sanjay Colony, einen der Slums von Neu-Delhi. Dort wurden wir von einer Frau und zwei Männern durch das Viertel geführt und umfassend über die örtlichen Lebensbedingungen informiert. Allein wäre ich nie auf die Idee gekommen, dort eine Tour zu machen, aber es war eine ganz besondere Erfahrung und hat einige meiner Vorurteile in ein neues Licht gerückt. Dafür bin ich jetzt wirklich dankbar. Das Essen und die Unterkünfte waren durchweg sehr gut und landestypisch. Historische Hotels, ein privates Haveli, eine einfache Hütte in der Halbwüste, eine königliche Villa am Fluss und sogar ein modernes Stadthotel in Agra mit Blick auf den Taj Mahal – alles war dabei. Indien ist ein riesiges Land, daher mussten wir auch einiges an Zeit auf den Straßen verbringen, was durchaus anstrengend sein kann, denn die Straßen und der Verkehr sind mit keinem anderen Land vergleichbar. Wo sonst sieht man Kühe auf dem Mittelstreifen der Autobahn grasen? Doch der Busfahrer und sein Assistent haben uns stets sicher, mit großer Sorgfalt, Gelassenheit und Ruhe gefahren. Die kurzen Fahrten mit den Tuk-Tuks durch die engen Innenstädte sind ein Spektakel für sich – irgendwo zwischen Achterbahn und Autoscooter, aber auch indische Realität, die man erlebt haben muss. Besonders hervorheben möchten wir die ausgezeichnete Betreuung durch den deutschsprachigen (indischen) Reiseleiter. Er war wirklich freundlich, aufmerksam, ruhig, hilfsbereit, immer ansprechbar, konnte jede Frage beantworten, jedes Problem lösen und alles organisieren. Er hat viel von sich, seinem Land und dem indischen Leben erzählt, was uns auf unerwartete Begegnungen vorbereitet hat. Inder sprechen Fremde gerne aus Interesse und Neugier an, wollen oft ein Selfie mit Ausländern – und das alles ohne Hintergedanken. Wenn man das weiß, kann man einige interessante kleine Gespräche führen. Insgesamt hat auf der Reise alles gut funktioniert und wir haben uns immer sicher gefühlt. Es war auch gut, dass die großen Städte erst am Ende der Reise kamen, denn die Metropolen sind immer noch ein paar Stufen intensiver. Wir hatten sogar großes Glück, Leoparden und Tiger in freier Wildbahn aus nur zehn Metern Entfernung zu sehen – das waren wirklich besondere Momente. Wir wollten bewusst Land und Leute kennenlernen und dafür haben wir den richtigen Reiseveranstalter gefunden. Unsere individuelle Anreise wurde nahtlos integriert, und die Betreuung, Beratung und Information durch das Büro verliefen reibungslos. Kurz vor der Reise gab es eine Videokonferenz mit allen Teilnehmern zum Kennenlernen. Insgesamt sind wir rundum zufrieden.