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In einem sanft beleuchteten Saal in den Hügeln von Kandy erwacht die Nacht zum Leben. Barbrüstige Trommler schlagen einen wilden Rhythmus, während Tänzer in aufwendigen Kopfbedeckungen uralte, seit Jahrhunderten unveränderte Choreografien aufführen. Die Luft ist erfüllt vom Klang der Zimbeln, dem Trillern der Flöten und dem Duft von Weihrauch, während die Künstler in einem Crescendo aus Glaube und Folklore durch Flammen springen. Die Kandyan-Tanztradition hat ihre Wurzeln im Tempelritual, bei dem Bewegung ein Gebet und Rhythmus eine Form der Hingabe war. Was uns an dieser Darbietung besonders gefällt, ist, dass sie nicht nur unterhält – sie entführt Sie in eine Welt, in der jede Geste eine Geschichte erzählt. Mit Karmaventura sitzen Sie in der ersten Reihe und werden von diesem Spektakel mitgerissen.
Ves-Tänzer in vergoldeter Pracht — Die männlichen Tänzer tragen hohe silberne Kronen, mit Perlen besetzte Brustplatten und Fußspangen, die bei jedem Schritt klirren.
Trommeln, die zu den Göttern sprechen — Die Geta Beraya und Yak Beraya Trommeln geben den Rhythmus vor — Instrumente, die vor jeder Aufführung geweiht werden.
Feuerlauf als Ritual — Ursprünglich aus Tempelzeremonien stammend, gehen die Darsteller über glühende Kohlen, um die Göttin Pattini zu ehren — Hitze, Glaube und Konzentration.
Masken- und Exorzismusrituale — Traditionelle Maskentänze galten einst als Mittel, Krankheit und Böses zu vertreiben, ein Drama von Heilung und Übernatürlichem.