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Eingebettet in eine felsige Schlucht am Stadtrand von Jaipur wirkt der Galta Ji Tempel wie eine Welt fernab vom Lärm der Stadt. Seit Jahrhunderten ist er eine heilige Pilgerstätte, bekannt für seine natürlichen Quellen, Tempelbecken und die Hunderte von verspielten Affen, die frei über das Gelände streifen. In rosafarbene Felsklippen gebaut, ist der Tempel dem Sonnengott gewidmet und mit lebendigen Fresken, verwitterten Götterfiguren und den Echos chantender Priester gefüllt. Was uns am Galta Ji besonders gefällt, ist die friedliche und ungezähmte Atmosphäre – man wandert an Ziegen vorbei, grüßt Einheimische und erreicht einen Aussichtspunkt, der den Blick über ganz Jaipur eröffnet. Spirituell, ohne überlaufen zu sein, bietet sich hier die Gelegenheit, gelebte Hingabe zu erleben, sich mit heiligem Wasser das Gesicht zu benetzen oder einfach auf den alten Stufen zwischen plappernden Languren zu verweilen. Mit karmaventura ist der Besuch respektvoll, geführt und voller Kontext, den man allein verpassen würde.
Natürliche Quellen, die niemals versiegen — Das heilige Wasser fließt seit Jahrhunderten ununterbrochen und füllt sieben heilige Badebecken, die von Pilgern genutzt werden.
Erbaut von einem königlichen Höfling im 18. Jahrhundert — Diwan Rao Kriparam, ein Bediensteter am Hof von Maharaja Sawai Jai Singh, errichtete den Tempelkomplex.
Hunderte Affen nennen ihn ihr Zuhause — Gruppen von Rhesusaffen planschen in den Kunds, klettern über Kuppeln und übertreffen die Zahl der Besucher – daher der Spitzname.
Eine 10 km lange Flucht vor Jaipurs Chaos — Eingebettet in die Aravalli-Hügel direkt außerhalb der Pink City fühlt es sich wie eine ganz andere Welt abseits des städtischen Trubels an.
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