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Nur eine kurze Autofahrt westlich von Kandy entfalten sich die Royal Botanic Gardens wie ein Liebesbrief an das Pflanzenreich – 147 Hektar botanisches Wunder, eingebettet in einer Schleife des Mahaweli-Flusses. Die Geschichte dieser Gärten reicht bis ins Jahr 1371 zurück, als singhalesische Könige hier erstmals als königlicher Lustgarten wandelten. Heute gedeihen über 4.000 Arten innerhalb ihrer Grenzen, von der majestätischen Royal Palm Avenue bis zum ausladenden Giant Javan Fig, dessen Kronendach erstaunliche 2.500 Quadratmeter wie eine grüne Galaxie im Moment der Explosion überspannt. Im Orchid House nicken zarte Blüten in unwahrscheinlichen Farben in der feuchten Brise, während über ihnen Kolonien von Flughunden zwischen den Baumwipfeln schnattern und gleiten. Es gibt sogar einen Kanonenkugelbaum, der 1901 von König George V. und Königin Mary selbst gepflanzt wurde – er trägt noch immer Früchte und bleibt unbeeindruckt vom Lauf der Zeit. Was uns an den Royal Botanic Gardens gefällt, ist, dass sie nicht nur eine Sammlung von Pflanzen sind – sie sind eine lebendige Zeitachse, in der königliche Intrigen, koloniale Wissenschaft und Sri Lankas erstaunliche Biodiversität zusammenkommen. Mit Karmaventura erleben Sie dies ganz entspannt, in einer kleinen Gruppe neugieriger Gleichgesinnter wie Ihnen.
Ein Garten älter als die Renaissance — Das Gelände wurde erstmals 1371 als königlicher Lustgarten genutzt und ist damit Europas berühmtesten botanischen Gärten um Jahrhunderte voraus.
König Georg V. pflanzte hier einen Baum — Der Kanonenkugelbaum, 1901 vom späteren britischen Monarchen und Königin Mary gepflanzt, trägt bis heute Früchte.
Ein Feigenbaum so groß wie ein Fußballfeld — Das ausladende Blätterdach des Riesen-Java-Feigenbaums erstreckt sich über fast 2.500 Quadratmeter – ein einzelner Baum, der wie ein ganzer Wald wirkt.
Heimat von Tausenden Flughunden — Peradeniya beherbergt eine der größten Kolonien von Flughunden weltweit, die gut sichtbar kopfüber über den Gartenwegen hängen.
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